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last update: 2020-02-05
 

Ausflug

Die Pfarreien in Essenbach veranstalten jedes Jahr einen Pfarrausflug.
In Essenbach führt dieser normalerweise mit dem Fahrrad in die nähere Umgebung.
In Mettenbach ist jeweils ein Busfahrt am 03.10 angesagt.

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Die Pfarrei Mettenbach bereits 25 mal unterwegs

Die Pfarrei Mettenbach fährt nach Maria Eich   Text, Bild C. Huber

Nach dem Einsammeln aller Teilnehmer ging die Fahrt nach Maria Eich. Vor dem Besuch Beim Frauerl in der Aichen wurde noch ein spätes Frühstück am Bus eingenommen.

Maria Eich gründet auf eine Muttergottesstatue, die im 18. Jahrhundert in den Hohlraum einer Eiche gestellt wurde. Nach vielen Gebetserhörungen folgte ein hölzerne Kapelle und laufende Erweiterungen.

Die damalige Eiche und die Muttergottes mit dem Kind sind heute noch zu sehen. Nach gemeinsamen Gebeten, Marienliedern und kurzem Aufenthalt ging es weiter zum Mittagessen und zum Kloster Schäftlarn.

Die Ausflügler waren angetan von der Pracht dieser ehemaligen gotischen, jetzt barocken Kirche, die dem Hl. Dionysius geweiht ist. Eine Führerin erklärte mit viel Herzblut alle baulichen und geschichtliche Details. Der Prälatgarten oder der Höhenweg luden zu einem Spaziergang ein, auch im Klosterladen konnte das eine oder andere erstanden werden.

Beim nächsten Stop in Berg am Starnberger See stand eine Wanderung zur Votivkapelle, zum Gedenken an Ludwig II, auf dem Programm oder ein Besuch des Sees.

Von der Kapelle mitten im Wald hat man einen schönen Blick auf den See und das aufgestellte Gedenkkreuz. Eine deftige Brotzeit und Kaffeepause, wiederum am Bus, beendete den Ausflug und es ging wieder nach Hause.

Gemeindemitglieder besuchen Kirche St. Peter

 Text aus der LZ vom 2018-10-09, Bild A.Wimmer

Kirchenpfleger Bernhard Pritscher hieß die Essenbacher Teilnehmer des Pfarrausflugs in der Filialkirche St. Peter in Ergolding willkommen und ging in seiner Führung auf die Bau- und Kunstgeschichte ein. Das lichtdurchflutete Gotteshaus stammt vermutlich aus dem 15./16. Jahrhundert, ein vorhandener Turmunterbau weist auf eine noch ältere Vorgängerkirche hin.

Mit wertvollen Wandgemälden und Einrichtungsgegenständen ausgestattet ist sie nach Aussagen von Bauforschern die beste einschiffige Kirche der „Landshuter Schule“. Der im 18. Jahrhundert vorgenommenen Barockisierung folgte um 1880 mit der Regotisierung ein großer baulicher Einschnitt, die Kunstausstattung und der Hochaltar, Kreuzwegstationen und Kanzel zeugen davon. Statisch konstruktive und konservierende Gründe erforderten kürzlich eine umfassende Innensanierung.

Im Gewölbe wurden die absturzgefährdeten Ziegelrippen mit Klebeankern gefestigt, die Raumschale erhielt eine vorteilhafte Farbgebung. Das neue Gestühl in dunkel geräuchertem Eichenholz bildet nun eine Einheit mit Kirchentüre und Empore. Der Altarraum überzeugt mit schlichter Klarheit. Der engagierte Kirchenpfleger sagte, die Menschen der Pfarrei seien begeistert von der guten Ausstrahlung und Qualität nach der Renovierung.

Um wieder mehr Leben in das Gotteshaus zu bringen, würden neben den Eucharistiefeiern auch regelmäßig Konzerte angeboten, dafür sei die Akustik hervorragend. Mit dem Dank für die informative Führung und einer Andacht beendete Pfarrer Andreas Gromadzki die Begegnung in St. Peter, eine Einkehr in der Ergoldinger Stuben rundete den Pfarrausflug ab, bei dem wie seit vielen Jahren üblich, Kirchen benachbarter Pfarreien besucht werden.

Ausflug 2017 zur Kirche St. Peter und Paul

 Aus der LZ vom 2017-10-11

Auswahl des Ziels für den Pfarrausflug war ungeahnt gut getroffen. Der Altheimer Kirchenpfleger Herman Limbrunner erwartete die Gäste im Pfarrheim, wo er das für die Kirchenrenovierung erstellte Modell erklärte. Das war insofern besonders interessant und informativ, weil in Essenbach demnächst auch die Renovierung der Pfarrkirche ansteht.

Obwohl allen die Kirche St. Peter und Paul in Altheim bekannt ist, gab es doch einiges zu erkunden und die Erklärungen durch Hermann Limbrunner beantworteten manche Fragen. Das stattliche Gotteshaus ist ein über Jahrhunderte gewachsener Bau. Erstmals 883 erwähnt, war die Kirche ursprünglich romanisch mit freistehendem Turm, laut Schlussstein wurde 1456 der Chor angefügt.

Die Innenrenovierung vor drei Jahren beinhaltete vor allem die Neugestaltung des Altarraumes, der Beleuchtung und des Netzgewölbes. Nach der Führung gestaltete Pater Nicholas eine kurze Andacht. Pfarrgemeinderatssprecherin Marille Wimmer dankte Kirchenpfleger Limbrunner dafür, dass er sich am Sonntagnachmittag für die &Öuml;ffnung der Kirche Zeit genommen habe.

Der Ausflug fand mit der Einkehr im Gasthaus Wimmer Essenbach einen gemütlichen Abschluss.

Ausflug 2015: Pfarrei Essenbach besucht Geburtsstadt von Pfarrer Gromadzki


In diesem Jahr jedoch unternahm eine Gruppe von 58 Personen eine Pilgerreise in das Heimatland von Pfarrer Gromadzki.

Die viertägige Reise begann am frühen Freitag-Morgen mit dem Reisesegen des Pfarrers.

Breslau, die Heimatstadt von Pfarrer Gromadzki, war das Tagesziel. Bei der Stadtführung konnte neben vielen Kirchen auch das Priesterseminar besichtigt werden. Augenzwinkernd versicherte die Stadtführerin, hier befinde sich der erfolgreichste Exportartikel Polens.

Der Höhepunkt der Fahrt war am nächsten Tag der Besuch des berühmten polnischen Wallfahrtsortes Tschenstochau. Gemeinsam feierte man im Abendmahlsaal die Heilige Messe. Die große Gläubigkeit des polnischen Volkes, vor allem ihre Verehrung der Mutter Gottes, wurde an diesem Ort der Gnade spürbar.

Tief beeindruckt ging die Fahrt weiter nach Krakau.
Diese Stadt präsentierte sich von ihrer besten Seite. Die Teilnehmer waren begeistert von der Schönheit dieser außergewöhnlichen Stadt an der Weichsel. Papst Johannes Paul II, er war Bischof von Krakau, ist hier noch überall präsent.

In der Wawel-Kathedrale besuchte man den Sonntagsgottesdienst. Anschließend genossen etliche Teilnehmer eine Fahrt mit der Pferdekutsche oder schlenderten durch die Markthallen und die vielen Gassen der Stadt. Am Abend erreichte man die Stadt Brünn (Tschechisch Brno) in Tschechien. Auch hier gab es viele geschichtsträchtige Plätze und Gebäude zu besichtigen.

Nach dem Besuch des Krautmarktes, hier darf nur Obst und Gemüse verkauft werden, machte sich die Reisegruppe auf den Heimweg. Wohlbehalten und begeistert erreichte die Busgruppe nach knapp 2000 Kilometern am Montagabend Essenbach. Das große Interesse an seiner polnischen Heimat freute Pfarrer Gromadzki sehr. Besonders freute er sich , dass aus allen Orten der Pfarreiengemeinschaft Essenbach, Mettenbach und Mirskofen Teilnehmer mit dabei waren.