2020-06-01  14:58
 
Valid HTML 4.01  Transitional Valid CSS
529471 Besucher seit 2009-05-30 (97)
last update: 2020-05-29
 

Sonstiges

Johann Willer läutet täglich die Glocken

Der Mesner beim läuten

In der spätbarocken Filialkirche St. Johannes der Täufer mit dem im Westen Vorgesetzten Turm werden die Glocken noch von Hand geläutet. Im Januar 1982 übernahm Johann Willer das Amt des Mesners Alfons Aigner und damit auch das tägliche Angelusgeläut, oder Gebetläuten, wie es in Bayern heißt.

Die Zeiten dafür sind vorgegeben nach einem Plan vom Direktorium der Diözese Regensburg. Sie liegen je nach Jahreszeit zwischen 17 und 21 Uhr. Zuverlässig können die Unsbacher ihre Glocken hören. Zuerst schlägt die große, für den Engel des Herrn, das heißt drei Gegrüßtet seist Du Maria lang.

Dann übernimmt die kleine Glocke um das Gebet für die Armen Seelen im Fegfeuer. In den Mesnerjahren, als Johann Willer noch berufstätig war, ging seine Frau Martha zum läuten. Bei der Außenrenovierung der Kirche im Jahr 2003 wurde ein elektrisches Geläut angesprochen.

Der ehrenamtliche Mesner meinte damals, diese Kosten könnten gespart werden. Solange es ihm möglich sei, werde er weiter von Hand läuten. Neben den Pflichten für die Gottesdienste, Maiandachten und Rosenkränze hat die Familie Willer in den 38 Jahren die Glocken am Abend 13931 mal erklingen lassen. Im Januar 2015 legte Johann senior das Mesneramt in die Hand seines Sohnes Johann junior. Das Läuten hat er beibehalten, es wird nur am Karfreitag unterbrochen, an diesem Tag schweigen die Glocken.     Text und Bilder: A. Wimmer. Auch in der LZ vom 2020-04-08

Ehrungen beim Gottesdienst

Die Geehrten 2019 in Mettenbach
Die Geehrten 2019 in Mettenbach     

Der Gottesdienst in der Pfarrkirche am Patrozinium zu Ehren des Hl. Dionysius wurde vom Kirchenpfleger Karl Wieselsberger und Pfarrgemeinderatssprecher Manfred Gabler zum Anlaß genommen um einige Personen aus der Pfarrei Mettenbach zu ehren.

Nach Abschluss des feierlichen Gottesdienstes wurden Martha Hirn und Christa Huber an den Altar gebeten und für jeweils zehn Jahre Caritassammeln geehrt. Der PGR Sprecher verwies auf die Bedeutung und Aufgaben der Caritas und bedankte sich mit einer Urkunde und einem Geschenk für das Engagement.

Für jeweils vierzig Jahre Zugehörigkeit zum Kirchenchor erhielten Otto Scheuchenpflug und Josef Ness eine Urkunde des Bischofs und eine Dachziegel mit den Mettenbacher Kirchen. In seinen Dankesworten sprach der PGR Sprecher seine Anerkennung darüber aus, dass es schon etwas besonderes ist über so einen langen Zeitraum zur gesanglichen Gestaltung der Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen beigetragen zu haben.

In diesem Zusammenhang bedankte sich Manfred Gabler auch bei allen ehrenamtlichen Helfern, die in irgendeiner Weise für die Bereiche in der Kirche, am Friedhof und im Pfarr- und Jugendheim mithelfen.

Gut besuchtes Fastenessen

Das Pfarr- und Jugendheim war gut besucht.     Text aus der LZ vom 2019-04-18, Foto: A. Wimmer

Über einen voll besetzten Pfarrsaal zeigte sich die Pfarrgemeinderatssprecherin Marille Wimmer in ihrer Begrüßung sehr erfreut. Die Initiatoren von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung werteten die große Teilnahme als Beweis gelebter Solidarität in der Pfarrei mit der Bereitschaft, ferne Not zu lindern.

Wie angekündigt wird der gesamte Erlös des einfachen Mittagsmals an den Verein Schritt für Schritt für die Indienhilfe gehen. Bekanntermaßen zerstörte eine riesige Flutkatastrophe im letzten Jahr in Kerala viele Projekte des Vereins. Die betroffenen Menschen sind auf Spenden angewiesen, weil vom Staat kaum Unterstützung kommt. Die Spende wird nach Ostern an Familie Gaßner übergeben

Der Verein Schritt für Schritt bedankt sich dafür.

Gläubige pilgerten zur Gnadenmutter

Auch in diesem Jahr unternahmen zahlreiche Angehörige der Pfarreien im Markt Essenbach am Pfingstsamstag eine Fußwallfahrt zur Gnadenmutter nach Altötting. Bereits kurz vor 6 Uhr fuhren die Pilger mit zwei Bussen von der Eskara-Halle nach Neumarkt St. Veit. Gegen 7 Uhr ging über Wald- und Wiesenwege zu Fuß nach Stetten. aus der LZ vom 2018-05-24

Hier gab es die erste kurze Pause. Die Landjugend Altdorf versorgte dort nicht nur die vorweg gehenden Altdorfer Pilger gegen eine Spende mit Getränken und etwas Essen, sondern auch die Essenbacher Wallfahrer.

Es folgte dann ein etwas längerer Pilgermarsch zur Mittagspause nach Winhöring. Gut gestärkt machte man sich dann auf den letzten Abschnitt der Pilgerwanderung.

In Altötting wurden die Pilger von einem Geistlichen aus dem Kapuzinerkloster empfangen und mit Glockengeläut zur Gnadenkapelle begleitet. Um 15.15 Uhr trafen sich die weiteren Pilgergruppen aus dem Landkreis Landshut in der Basilika St. Anna zum gemeinsamen Gottesdienst. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Bus wieder zurück zum Markt Essenbach.

Bei der Rückfahrt bedankte sich die Organisatoren bei Stefan Rieder, der das Wallfahrerkreuz die gesamte Wegstrecke trug, bei den Vorbetern Siegfried Thalmeier und Johann Wimmer, bei den Lautsprecherträgern Michael Dankwart und Andreas Hundseder, bei der Feuerwehr Essenbach, die eine Teilstrecke absicherte, bei Maria Fleischmann für die Gebete, bei Max Sonnauer und seinen Pilgersängern für die Unterstützung beim Gesang sowie bei allen Pilgern für ihre Teilnahme.

Wallfahrt zum Dreifaltigkeitsberg

Bilder / Text von A.Wimmer

In den frühen Morgenstunden des 1. Mai 2018 um 5.30 Uhr machten sich 103 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg zum Dreifaltigkeitsberg.    aus der LZ vom 2018-05-03

Mit dem Rosenkranzgebet und Marienliedern zu Ehren der Gottesmutter, verbunden mit Dank, Bitten und persönlichen Anliegen erreichten Pilger nach dreieinhalb Stunden die schöne Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit.

Viele Pfarrangehörige aus Essenbach waren mit dem Auto zum Gottesdienst nachgekommen, den Pater Nicholas feierte mit musikalischer Gestaltung vom Kirchenchor Essenbach/Altheim unter Leitung von Erhard Wiethaler.

Laut Aufzeichnungen besteht diese Wallfahrt von der Pfarrei aus seit etwa 300 Jahren. Sie geht auf ein Gelöbnis aufgrund einer gefährlichen Seuche mit fiebriger Erkrankung von Menschen und Tieren zurück.

Der Gottesdienst am Dreifaltigkeitsberg

Defibrillator im Pfarrheim

Die Spende der Raiffeisenbank wird übergeben.

Das lebensrettende Defi-Viereck im Zentrum der Marktgemeinde wurde nun mit der Übergabe eines selbstsprechenden Gerätes durch die Geschäftsstellenleiterin der Raiffeisenbank, Tanja Schmid, an die Vertreter der Pfarrei, Pfarrer Andrzej Gromadzki und Kirchenpfleger Richard Oberhofer, vervollständigt.

Kirchenpfleger Oberhofer hatte kurze Zeit zuvor bereits einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs für die in der Pfarrei tätigen Angestellten und Ehrenamtlichen organisiert. Dort war das Thema Leben retten mit dem Defibrillator ebenfalls ein Teil der Ausbildung.

Nun ergab es sich optimal, dass sich die Raiffeisenbank unter Klaus Santner und Christian Beck entschlossen hatte, der Pfarrei ein derartiges Gerät zu spenden. Es wird nun im Eingangsbereich des Pfarrheims installiert. Wie Pfarrer Gromadzki betont, sind gerade im Pfarr- und Jugendheim viele, auch altersmäßig verschiedene Gruppen beheimatet. Da sei ein Defibrillator durchaus positiv, könne er doch Leben retten. Durch die Sprachfunktion wird die Hemmschwelle bei der Verwendung stark gesenkt, denn das Gerät gibt genaue Anweisungen, wie es im Notfall zu verwenden ist.

Weitere Geräte sind in der Hauptgeschäftsstelle der Raiffeisenbank am Rathausplatz zu finden, in der Eskara und im Sportheim. Über diese Spende hinaus bedankte sich der Pfarrer auch noch für die finanzielle Unterstützung der Ministranten für deren Romwallfahrt bei den Vorständen der Raiffeisenbank Santner und Beck.    aus der LZ vom 2018-04-24

Erste Hilfe-Kenntnisse aufgefrischt

Die Kursteilnehmer mit der "Übungsperson".           Foto A. Wimmer

Auf Initiative der Kirchenverwaltung fand am Samstag 2018-04-07 im Pfarr- und Jugendheim ein ganztägiger Erste Hilfe-Auffrischungskurs für ehrenamtlich tätige Pfarrangehörige statt. Alexandra Putz, die Ausbildungsleiterin der Malteser in Niederaichbach, intensivierte die Kenntnisse der zehn Teilnehmer in Theorie und Praxis. Anschaulich und nachvollziehbar ging sie auf die lebensrettenden Sofortmaßnahmen ein.

Zu den Lerninhalten zählten Reanimation, Handhabung des Defibrillators, Seitenlage, Umgang mit akuten Blutungen, Druckverband und Schocklagerung. Zur Vertiefung wurde das intensive Training genutzt. Alexandra Putz bescheinigte den Teilnehmern große Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft, mit der sie sich für den Notfall gerüstet haben.   aus der LZ vom 2018-04-10