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last update: 2021-07-13
 

Ministranten Unterunsbach

2021 Abschied und Neubeginn
Ministranten im Paradies
Berufung
Sternsinger
2020 Ministranten gestalteten Erntedankaltar
Ministrantenstunde
2019 1. Ministrantentreffen
Der Weg zum (fast) perfekten Osterei
Ehrenamtsessen mit Max und Moritz
Dreikönigssingen-Eröffnung
Ministranten gestalten Erntedankaltar
Mit Leidenschaft und Freude dienen
2018 Ministranten gestalten Osterkerze
Die Klapfl-Ministranten
2017 Ministranten sprachen über Barmherzigkeit
Ministranten schmücken zum Erntedank den Altar
Ministranten aufgenommen und verabschiedet
2016 Dekanatsministrantentag 2016
2008 Foto

Abschied und Neubeginn bei den Ministranten

Die Ministranten Lukas Waas und Xaver Wimmer mit Pfarrer Andreas Gromadzki.
Fotos, Text: A.Wimmer, Teile in der LZ vom 2021-07-19

Gehen und gehen lassen fällt nicht immer leicht. Das spürte auch Lukas Waas, der auf Wunsch seinen Ministrantendienst beendete. Deshalb schwang auch ein bisschen Wehmut bei seinem letzten Rauchfasseinsatz mit. Pfarrer Andreas Gromadzki entließ Lukas am Ende des Gottesdienstes aus seinem siebenjährigen Dienst. Er dankte ihm für seine Treue und stete Zuverlässigkeit. Mit seinen praktischen Talenten war er immer eine wichtige Stütze in der Ministrantengruppe. Als Abschiedsgeschenk überreichte er ihm die Ehrenamtsurkunde und eine Fotodokumentation, die ihn an besondere Ereignisse und Stationen während seiner gesamten Ministrantenzeit, von der Aufnahme bis zum Ausscheiden, erinnern soll.

Vor einigen Wochen feierte Xaver Wimmer seine Erste Heilige Kommunion. Nun darf er mit dem Ministrantendienst beginnen. Er erwartete seinen ersten Einsatz mit großer Freude. Pfarrer Gromadzki beglückwünschte ihn zur Aufnahme und dankte Xaver für seine Bereitschaft, ein eifriger Ministrant zu werden. Somit ist in der Filiale das Dutzend wieder voll. Die derzeitige Pandemieentwicklung gibt den Jugendlichen Anlass, sich wieder auf eine aktive und fröhliche Ministrantenzeit freuen zu dürfen.

Ministranten im Paradies

Fotos, Text: A.Wimmer, Teilauszug der LZ vom 2021-06-03

Die Welt braucht eine frohe Botschaft

Maiandacht im Schatten der Filialkirche.

Viele festliche, aufregende, spannende und gewöhnliche Tage gibt es im Ministrantenleben. Seit einer gefühlten Ewigkeit ist alles auf Sparflamme. Kein großer Einzug zum Gottesdienst, kein aufeinander achten bei der Eucharistiefeier, keine Gruppenstunden.

Die Pandemie beherrschte - fast - alles, verhinderte die Gemeinschaft. Stärke und Wert einer Gemeinschaft zeigen sich vor allem in Krisenzeiten. Deshalb ließen sich die Minis nicht unterkriegen und machten die digitale Mutmachaktion während der gesamten Fastenzeit zu einem tiefgreifenden und nachhaltigem Erlebnis. Eine echte Freude war es, an allen fünf Sonntagen wieder die Maiandachten in der Filialkirche und im Freien gestalten zu können. Jugendlicher Optimismus und Freude

so schön ist es im Paradies.

Endlich wieder eine Gruppenstunde

Die sinkende Inzidenz machte es möglich. Wir wandern ins Paradies, diese spontane Idee wurde begeistert aufgegriffen und gestern am späten Nachmittag umgesetzt. Die Jugendlichen versuchten, die Stimmung in Worte zu fassen und das kam dabei raus: ein stiller sonniger Ort, eingerahmt von hohen Bäumen, gut geeignet zum abschalten, entspannen, negatives vergessen lassen.

uns geht’s iaz grad so richtig guad, es fühlt sich an wie ein Kurzurlaub in der Sonne, ein Picknick in Paradiesien, die Natur so greifbar nahe, unglaublich viele Vogelstimmen, unterschiedliche Laute von Grillen, Insekten, ein ganz bewusstes Erspüren von Gottes Schöpfung, Dankbarkeit für die stille Schönheit, Heimat und Verbundenheit, Lebensfreude, dem Himmel so nah. Alle Überlegungen drückten die Kostbarkeit und Spaß des Zusammenseins aus...

Ministranten stehen zu ihrer Berufung

Die Welt braucht eine frohe Botschaft

Mehr als 2 Ministranten sind derzeit bei den Gottesdiensten nicht dabei.
In diesen Zeiten geht es ohne dem nicht.

Fotos, Text: A.Wimmer, auch (teils) in der LZ vom 2021-02-17

Sie machen das Beste draus

Sonntagsgottesdienst in der Filialkirche St. Johannes um 8.00 Uhr. Normalerweise sind alle zwölf Ministranten da. Im kleinen Chorraum steht der Priester am Altar, er ist umgeben von Fackelträgern, Weihrauchdiener und Altardienst. Für den Gottesdienst gelten Messdiener als unverzichtbar, wichtig für das liturgische Geschehen.

Mit der Einzugsglocke geben sie der Gemeinde ein Zeichen, dass die Eucharistiefeier beginnt. Die Akolythen (Altardienst) assistieren dem Priester bei der Gabenbereitung, klingeln bei der Wandlung und übernehmen das Abräumen des Altars. Zeroferar heißt der Dienst der Fackel- oder Kerzenträger. Das Mittragen brennender Kerzen wirkt besonders feierlich und ist ein alter Brauch der Kirche.

Die Kirchenverwaltung sorgt immer wieder für einen ausreichenden Bestand an Alben und Zingula in den Farben weiß, rot, grün und violett. In der Dorfgemeinschaft sind die Ministranten sehr anerkannt und wertgeschätzt.

Ministrantenarbeit auf Minimum reduziert

Die Aufgaben und das Verständnis der Ministranten orientieren sich stark am kirchlichen Jahreskreis. Seit einem Jahr ist beinahe alles reduziert. Für die Gottesdienste werden nur noch zwei Ministranten eingeteilt, sie tragen Mund-Nasenschutz. Ihr Dienst beschränkt sich auf das Läuten zu Beginn und bei der Wandlung. Auf alle Handreichungen muss der Priester verzichten.

Die Ministranten stellen fest:
  • Die Gemeinschaft der Ministrantenstunden geht uns ab
  • die Gestaltung unserer Maiandachten war immer besonders schön
  • wir möchten wieder
    • Ostereier verzieren
    • Kerzen basteln
    • miteinander backen
    • Sketche vortragen
    • Fürbitten formulieren
    • ins Ministrantenlager fahren

So drücken die Ministranten ihr Bedauern aus. Die Liste kann noch lange fortgeführt werden. Ein Rückblick auf alles, was derzeit nicht möglich ist, macht den Minis bewusst, wie wertvoll ihre Ministrantenzeit ist. Dennoch: ein Aufgeben kommt nicht in Frage und darüber ist Pfarrer Andreas Gromadzki auch sehr froh.

Ministranten sind kreativ

Als feststand, dass die beliebte Sternsingeraktion nicht in gewohnter Weise sein durfte, gestalteten die Ministranten daheim Grußbotschaften. Zusammen mit der Spendenbitte und dem Weihrauch legten sie diese den Dorfbewohnern vor die Türe.

An drei Sonntagen in der Fastenzeit wollen sie in der Kirche wieder Kreuzwegandacht gestalten. Eine neue Aktion beginnen sie mit dem Aschermittwoch. Zur intensiven Stärkung und gegenseitiger Motivation soll es tägliche Botschaften geben.

Seit 2017 nützen die Minis für Nachrichten und Termine die WhatsApp Gruppe. Auf diesem Weg wird die Fastenzeit neu und bewusst betrachtet. Es wird ein Versuch, die kontaktlose Zeit zu überbrücken mit kleinen Impulsen für gegenseitige Rücksichtnahme, Verzicht üben, Freundlichkeit, Sorgen abladen und Freude. Eines ist klar, in die Zeit danach gehen sie mit zahlreichen Ideen und Achtsamkeit.

Sternsinger: diesmal kontaktlos

Weihrauch, Weihrauchfass, Kreide, Sammelschatulle und Aufkleber
tragen die Sternsinger üblicherweise mit.
die königlichen Gewänder und der
Stern kommen nicht zum Einsatz.

Sternsinger: Die Welt braucht eine frohe Botschaft

so waren die Könige der Pfarrei Essenbach im letzten Jahr unterwegs.
Fotos, Text: A.Wimmer, auch (teils) in der LZ vom 2020-12-30

Ungenützt bleiben sie hängen, die wunderschönen, farbenfrohen und oftmals sehr edlen Königsgewänder der Sternsinger. Der goldene Stern darf den Weg nicht weisen. Die Menschen warten vergeblich auf den Besuch der Ministranten als königliche Boten.

Kein Weihrauchduft zieht durch die Straßen. Die Überbringung der Segenswünsche ist derzeit untersagt. Dennoch sind unendlich viele Kinder dieser Welt auf die jährliche großzügige Unterstützung durch die bundesweite Sternsingeraktion angewiesen.

Von Seiten der Diözese wird kontaktloses Sternsingen - verantwortungsvoll, kreativ und vielfältig empfohlen.

Die Unsbacher Ministranten versuchen, dies umzusetzen. Gemäß dem Sternsingerthema 2021 Die Welt braucht eine frohe Botschaft - heller denn je wollen sie Segen bringen und Segen sein. Auch wenn es ihnen schwer fällt, auf die Gemeinschaft zu verzichten, bereiten sie daheim die Stemsingergrüße vor.

In der Zeit vom 1. bis 4. Januar verteilen sie diese mit dem Weihrauch und der Spendenbitte kontaktlos an alle Haushalte. Die Leute sollen selbst den Segensspruch 20*C+M+B+21 Christus Mansionem BenedicatChristus segne dieses Haus an die Haustüren schreiben oder kleben und mit dem Weihrauch räuchern.

Als Beitrag zur Sternsingeraktion haben die Unsbacher Ministranten liebevolle Grüße gebastelt und zusammen mit dem Weihrauch und der Spendenbitte kontaktlos an alle Haushalte im Dorf verteilt,

Ministranten gestalteten Erntedankaltar

Die Ministranten gestalten den Erntealtar       Fotos, Text: A.Wimmer

Mit großem Eifer brachten die Ministranten viele Früchte und Blumen zur Kirche, um gemeinsam einen ansprechenden Erntealtar zu gestalten. Trotz erschwerter Bedingungen ließen sie sich von Freude und Begeisterung leiten und ihre Kreativität ausleben. Sie empfanden es sehr gut, wieder etwas zusammen zu bewirken.

Pfarrer Andreas Gromadzki feiert Gottesdienst zu Erntedank.

Im Gottesdienst dankte Pfarrer Andreas Gromadzki den Ministranten für die schöne Darbietung. In seiner ansprechenden Predigt ermunterte er, in den Mitmenschen das Gute zu suchen, das bei Jedem zu finden sei. Er sagte, Erntedank gelte nicht nur für die sichtbare Ernte, sondern vor allem für die Liebe Gottes.

Die Ministranten schenkten allen Gottesdienstbesuchern ein Stück selbstgebackenes Brot in einer aufwendig und liebevoll bemalten Tüte.

Ministranten sprachen über Achtsamkeit

Kreativität und Geschick waren beim modellieren gefordert
Foto: A. Wimmer, Text: A. Wimmer

Die Ministrantenstunde am Valentinstag stand unter dem Gedanken der Achtsamkeit. Die Überlegungen der Ministranten zum freundlichen Umgang in der Familie, im Freundeskreis und in der Schule drückten sich in verschiedenen Synonymen aus.

Wie ein Stein im Wasser Kreise zieht oder das Echo zurückkommt, so könne sich ein Lächeln, eine gute Tat ausbreiten und vermehren. Die Kinder und Jugendlichen stellten fest, dass Gemeinsamkeit und Frieden im Kleinen beginnen müsse. Als gutes Beispiel stehe dafür der Heilige Valentin.

Nach der thematischen Gruppenstunde machten sich die Minis mit großem Geschick daran, aus Marzipan kleine Herzen und Rosen zu modellieren. Nett verpackt mit liebevoll gestalteten Anhängern überraschten sie damit ihre Eltern zum Valentinstag.

Tolle Zeitreise

Viel Freude beim ersten Ministrantentreffen
Foto: A. Wimmer, Text aus der LZ vom 2019-06-05

Die Filiale Unsbach freute sich über einen kleinen Festtag. Alle ehemaligen und aktiven Ministranten waren zum ersten Ministrantentreffen geladen. Pfarrer Andreas Gromadzki und Bischöflich Geistlicher Rat Stephan Heindl zelebrierten den Gottesdienst.

Vor der Predigt stellten zwei Ministrantinnen die Fragen: Was macht unseren Dienst aus, welche Aufgaben, welchen Stellenwert haben wir, wie treten wir auf, wie glaubwürdig sind wir in unserer Überzeugung? Die Antworten darauf klangen sehr positiv: Wir sind Diener Gottes, nahe bei der Eucharistiefeier, immer bereit bei Maiandachten, fleißig, zuverlässig, lustig, Freude verbreitend, eine gute Gemeinschaft. Pfarrer Gromadzki sprach über den Schutzpatron der Ministranten, den heiligen Tarcisius.

Am Ende des Gottesdienstes wurden alle 56 Ministranten, die ab etwa 1940 in Unsbach im Dienst waren oder noch sind namentlich genannt. Lange Jahre durften nur einer oder zwei Buben ministrieren, erst in den 80er Jahren dann einige mehr, bis schließlich alle Kommunionkinder, die sich für den Ministrantendienst interessierten, aufgenommen wurden. 1993 standen in Unsbach erstmals auch Mädchen am Altar.

Beim gemütlichen Frühschoppen im Hof der Familie Maier gab es viel zu erzählen. Die älteren Männer erinnerten an strenge Priester, schwierige lateinische Texte, vergessene Gottesdienste, zu wenig ehrfürchtige Kniebeugen und an die Freude über ein gelegentliches Fuchzgerl als Lohn. Viele lustige Episoden wurden lebendig und die Präsentation mit über einhundert Fotos entpuppte sich zu einer spannenden Zeitreise.

Der Weg zum (fast) perfekten Osterei

Für die Ministranten ist es seit langem eine liebe Gewohnheit, gemeinsam Ostereier zu färben und kleine Kunstwerke zu kreieren. Dazu probierten sie verschiedenste Farben und Techniken aus. Blaukrautsud, Löwenzahn, Rote Rüben, Kurkuma und Fertigfarben lieferten Ergebnisse zwischen zart angehaucht bis kräftig. Text aus der LZ vom 2019-04-17, Fotos: A. Wimmer

Viel Fingerspitzengefühl erforderte die Strumpf- hosen-Methode, bei der zarte Blätter mit feinem Strumpfhosengewebe am Ei befestigt und dann gefärbt werden. Nach zwei Stunden lagen 60 Eier vor, jedes ein kleines Kunstwerk. Die Ministranten waren stolz auf ihr Werk.

Sie freuen sich, wenn sie am Karsamstag beim Klapfeln die Eier verschenken dürfen und damit Freude und Hoffnung zu den Menschen bringen.

Ehrenamtsessen mit Max und Moritz

Fotos: A. Wimmer, Textteile aus der LZ vom 2019-02-26, von A. Wimmer
Nach dem Ehrenamtsessen führten zehn Unsbacher Ministranten lustig und gestenreich die Geschichte von Max und Moritz auf. In bayrischem Dialekt erzählten sie vom "ganzn Stoiz" der Witwe Bolte und zeigten, wie sich die zwei Lauser die gebratenen Hühner aus der Pfanne angelten.

Dreikönigssingen-Eröffnung

Die Unsbacher Sternsinger in Altötting, zusammen mit andere Könige
Foto: A. Wimmer, Text aus der LZ vom 2018-12-31, von A. Wimmer

3000 Könige füllten die Basilika St. Anna.
Auch Sternsinger aus dem Markt Essenbach waren bei der Dreikönigssingen-Eröffnung.

Am frühen Freitagmorgen haben sich 18 Sternsinger aus Essenbach, Unsbach und Unterwattenbach in Begleitung einiger Erwachsener mit dem Bus auf nach Altötting zur bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen 2019, die von der Diözese Passau ausgerichtet wurde, aufgemacht.

Über 3000 Könige füllten die päpstliche Basilika Sankt Anna mit einer unbeschreiblichen Farbenpracht und einer außergewöhnlichen Stimmung. Kinder und Jugendliche aus zwölf deutschen Diözesen ließen sich auf ihre Mission der nächsten Tage - Spenden für behinderte Kinder in Peru zu sammeln - einstimmen.

Was für ein Bild, wie schön, dass Ihr da seid - mit diesen begeisterten Worten begrüßte sie der Passauer Bischof Dr. Stephan Oster.

Er sagte, die Aussendung passe sehr gut zusammen mit dem Festtag der Unschuldigen Kinder, weil alle Sternsinger bereit seien, ein wunderbares Zeugnis für Jesus abzulegen und im Herzen Gutes zu tun. Der Regensburger Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer sprach allen Ministranten Dank und seine höchste Anerkennung aus für die Bereitschaft, wertvolle Ferientage für die Mühen der Sternsingeraktion zu opfern.

Nach der Aussendungsfeier zogen alle Sternsinger zum Kapellplatz, hier wurden sie vor dem Rathaus von politischer Prominenz begrüßt und gewürdigt. Gut organisiert und schnell gab es Mittagessen in den Maria Ward-Schulen, danach standen verschiedene Workshops, Mitmachprogramme, Filme und ein Konzert in der Basilika zur Auswahl. Allen Teilnehmern wird dieser Tag ein unvergessliches, tiefgreifendes Erlebnis bleiben.

Ministranten gestalten Erntedankaltar

Mit viel Liebe und Aufmerksamkeit gestalteten die Ministranten einen Erntealtar.

Mit viel Liebe und Aufmerksamkeit gestalteten die Ministranten in der Filialkirche St. Johannes einen Erntealtar. Die ausgewählten Früchte erinnerten sie an den schönen Sommer, an das Wachstum und die Lebensfreude.    Text aus der LZ vom 2018-10-09, Text/Foto A. Wimmer

Alles Erlernte, gute Noten, Freunde und Freizeit betrachteten sie als ihre Ernte und als ihr Gottesgeschenk. Beim Erntedankgottesdienst am frühen Sonntagmorgen brachten sie dies in persönlich formulierten Fürbitten und einem besinnlichen Text zum Ausdruck.

Pfarrer Andreas Gromadzki dankte den Ministranten für den schönen Altar und das Mitwirken beim Gottesdienst. Nach dem Segen verschenkten die Minis das große, gemeinsam gebackene Erntebrot an alle Gottesdienstbesucher.

Mit Leidenschaft und Freude dienen

Patrozinium mit Verabschiedung und Neuaufnahme von Ministranten

Am Samstagabend feierte die Filiale Unsbach das Fest ihres Kirchenpatrons St. Johannes der Täufer. Dabei wurden, wie seit vielen Jahren üblich, die neuen Ministranten offiziell vorgestellt und die scheidenden aus ihrem Dienst verabschiedet.   Text aus der LZ vom 2018-06-25, Text/Foto A. Wimmer

Pfarrer Andreas Gromadzki sprach in seiner Festpredigt zunächst über den Wirkungskreis des großen und bescheidenen Heiligen St. Johannes des Täufers und seine Beziehung zu Jesus Christus. Danach beleuchtete er das Leben des Ministranten-Schutzheiligen, den weniger bekannten Tarcisius.

Dieser erlitt als Kind in Rom während der Christenverfolgung den Märtyrertod für seine Gemeinde, er bewahrte die Hostie vor der Schändung. Er gilt als Vorbild für Kommunionkinder und Ministranten. Zu Beginn des Gottesdienstes trugen drei Ministrantinnen ihre Gedanken über ihren Dienst und Auftrag vor. Sie sagten, Ministrant sein bedeute Gott dienen, die Eucharistiefeier ganz nahe erleben, zur religiösen und dörflichen Gemeinschaft beitragen, mit Leidenschaft, Zuverlässigkeit, Freude und Aufmerksamkeit dabei sein.

In den Fürbitten schlossen die ; Ministranten alle aktiven und ehemaligen Messdiener mit ein und baten um Gottes Beistand für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Gruppe. Pfarrer Andreas Gromadzki lobte den Eifer der zehn Ministranten und dankte den Eltern für die Begleitung und Unterstützung ihrer Kinder. Er freute sich über die beiden Neuen Sebastian Lingott und Simon Waas, die seit der Erstkommunion im Mai zur engagierten und lebhaften Unsbacher Minigruppe gehören möchten.

Allen empfahl er im Sinne Don Boscos: Seid fröhlich und helft einander. Teresa Dreier verabschiedete sich nach sechs und Michael Rampeltshammer nach sieben Jahren Ministrantenzeit. Zum Abschied erhielten sie das Ehrenamtszertifikat und eine Fotodokumentation.

Die Klapfl-Ministranten

Foto A. Wimmer

Ministranten gestalten Osterkerze

aus der LZ vom 2018-03-26, Text/Foto A. Wimmer

Die Gestaltung der Osterkerze für die Filialkirche St. Johannes stellt für die Ministranten jedes Jahr in der Fastenzeit eine große Ehre aber auch Herausforderung dar. Kreativ und mit Feingefühl entwarfen sie ein Motiv, übertrugen es auf die Wachsplatten und brachten es schließlich an der langen Osterkerze an.

Ebenso verfuhren sie danach, wenn auch in kleinerer Ausgabe, mit den eigenen persönlichen Kerzen für daheim. Bei der Ministrantenstunde ging es aber nicht nur darum, schöne Kerzen zu fertigen, sondern auch den Sinn dahinter zu verstehen.

Gemeinsam trugen sie zusammen, welche Symbole zwingend angebracht werden sollten. Sie machten sich bewusst, dass das Kreuz als Siegeszeichen über den Tod gelte, Alpha und Omega bedeute Anfang und Ende, Jesus Christus der erste und der letzte. Die Ministranten wissen, dass ihre Kerze in der Ostemacht am geweihten Osterfeuer entzündet und das Feuer an alle Gläubigen weitergegeben wird, um die Dunkelheit in der Kirche zu erhellen.

Ministranten sprachen über Barmherzigkeit

aus der LZ vom 2017-11-06, Text/Foto A. Wimmer

Die Ministranten der Filiale Unsbach beschäftigten sich mit dem Leben des Heiligen Martin. Weil in der Kirche St. Johannes nur jeden dritten Sonntag im Monat um 8 Uhr ein Gottesdienst gefeiert wird, zog Pfarrer Andreas Gromadzki den Gedenktag des Heiligen um eine Woche vor.

Aus dem Überbegriff Barmherzigkeit gestalteten die Kinder und Jugendlichen am Freitag in der Ministrantenstunde Kyrie und Fürbitten für den Sonntagsgottesdienst. Schnell stellten sie dabei fest, dass die Umsetzung der Begriffe Nächstenliebe, Frieden und Mitgefühl im täglichen Leben nicht so einfach ist. Doch allein die intensive Auseinandersetzung damit ließ viele gute Gedanken aufkommen. Danach machten sich die Minis mit Geschick und großem Eifer an die Vorbereitung der Martinsgänse.

Beim Gottesdienst am Sonntagmorgen sprach Pfarrer Andreas Gromadzki über den Heiligen Martin und wie er als Vorbild gelten könne. Am Ende des Gottesdienstes segnete er das schön verzierte Backwerk. Als Zeichen des Teilens verschenkten die Ministranten ihre Kunstwerke an alle Gottesdienstbesucher.

Das linke Bild zeigt die Ministranten, wie sie mit großem Eifer die Martinsgänse zubereiten. Im rechten Bild ist Pfarrer Andreas Gromadzki wie er vor der Verteilung den Gläubigen den Segen spendete.

Ministranten schmücken zum Erntedank den Altar

Ministranten aufgenommen und verabschiedet


Am Patroziniumsfest St. Johannes stellte Pfarrer Andreas Gromadzki zwei neue Ministrantinnen vor. Melina Dankwart und Amy Frank gehören seit ihrer Erstkommunion im Mai zur Ministrantengruppe. Sie sind mit Freude und Begeisterung dabei und durch die Ministrantenvorbereitungsstunden bereits gut integriert. Mit den beiden Neuen hat Unsbach nun zehn Ministranten, für die kleine Filiale eine beachtliche Zahl. Abschied von den Ministranten nahm auch Johannes Wimmer. aus der LZ vom 2017-06-26

Für neun Jahre Dienst in Unsbach und Essenbach erhielt er dafür die Ehrenamtsurkunde mit einer kleinen Fotodokumentation. Der Dank für seine Bereitschaft und Zuverlässigkeit war mit der Bitte verbunden, die Entlassung aus dem Ministrantendienst nicht als Entlassung aus der Kirche zu sehen. Der festliche Patroziniumsgottesdienst, an dem auch die Freiwillige Feuerwehr mit Fahne und Uniform teilnahm, wurde vom Kirchenchor Essenbach/Altheim musikalisch gestaltet.

Dekanatsministrantentag 2016

Alles zum Dekanatsministrantentag 2016 "dahoam" steht hier

Foto 2008

Im März 2008 wurde in der Eskara ein Foto der versammelten Ministranten aus Essenbach mit den Filialkirchen gemacht.

Hier die Gruppe aus Unterunsbach (UN)

Und hier geht es zum Gruppenfoto.